"Ein Leben ohne Kunst oder Kreativität kann ich mir, ehrlich gesagt, gar nicht vorstellen."
Story
Nach 10 Jahren als Grafikdesignerin, 7 Jahre davon
selbstständig, hatte ich irgendwann (2022) die Nase voll davon, meinem Traumberuf als Grafikdesignerin hinterherzujagen, da die Bezahlung
immer schlechter wurde und es mir damit nicht mehr gut ging.
Also wollte ich zunächst etwas nur für mich finden, ohne Leistungsdruck, ohne Perfektionismus, ohne Bewertungen von außen.
Durch eine unerwartete Anfrage für eine Leinwand im Sommer 2022 und auf Grund gesundheitlicher
Probleme kam ich so wieder zum Malen. Es half (und hilft) mir gegen Schmerzen, Ängste und Stress, es heilt meine Seele und
beruhig mich.
Anfänge
Die Liebe zur Kunst habe ich bereits mit fünf Jahren für mich entdeckt, die zur Malerei direkt in der ersten Klasse
und seitdem habe ich nie so ganz aufgehört zu malen. Es gab zwar immer wieder Unterbrechungen, aber am Ende zog es mich
immer wieder zurück zur Leinwand oder Pappe. Man könnte also sagen, dass ich seit circa 31 Jahren male. Ein Blick in
meinen Kleiderschrank verrät mich: Hosen und Hoodies mit Farbspritzern, aus jeder Dekade, seit den frühen Neunzigern.
Damit, mit Acryl auf Leinwand zu malen, habe ich aber während meines Grafikdesignstudiums (2013) angefangen und zu der
Zeit habe ich auch bereits erste Werke verkauft.
Einflüsse
Während der Schulzeit faszinierten mich Pablo Picasso, Kandinsky und George Bracque, sowie H.R. Giger.
Die Romantik, die moderne abstrakte Kunst, der Surrealismus und der synthetische Kubismus spielten für mich eine große Rolle.
Später im Kommunikationsdesign-Studium (ehemals Grafikdesign) kamen Berührungspunkte mit Graffiti-Street-Art
und Chicano-Tattoo dazu.
Inspiration
Inspirieren lasse ich mich vor allem von meiner jeweils aktuellen Lieblingsmusik, vergangenenen Erfahrungen und Erlebnissen,
sowie von meiner Gefühlswelt.
Technik und Stil
In der Acrylmalerei fühle ich mich am Meisten zuhause. Gelegentlich nutze ich auch Mixed Media, so kombiniere
ich zum Beispiel Acrylfarben mit Tinte, Graffiti oder Pastellkreide, mal nutze ich Spachtel, mal Pinsel, mal Dosen.
Das glänzende Finish am Ende ist bei mir definitiv ein Muss.
Themen
Inhaltlich bewege ich mich dabei irgendwo zwischen Landschaft und Akt, düster-bizarr, grotesk
und fröhlich, hoffnungsvoll und lethargisch.
Du findest bei mir sowohl Winterlandschaften und Nordlichter, als auch weiblichen Akt, Totenschädel, Schmetterlinge,
abstrakt oder gegenständlich umgesetzt.
Vision
Neben der Intension, mit meiner Kunst eine breite Masse zu erreichen und dabei genau die Mernschen zu finden,
die meine Kunst berührt, setze ich mich für mehr Selbstakzeptanz
statt Selbstaufopferung, mehr Lebensqualität statt Leistungsdruck und mehr Selbstliebe statt Hass ein.
Wichtig sind mir Themen wie: Viel besserer Zugang zu Psychotherapie, Anti-Mobbing an Schulen und am Arbeitsplatz, Diversity, Coming-Out,
Equal Pay Gap und seit 2023 bin ich für ein echtes BGE (bedingungsloses Grundeinkommen).
Künstler-Statement
"Wir müssen keine bessere Version von uns selbst werden, wir brauchen alle nur die Möglichkeit wir selbst
sein zu können."